Ralf Buchmüller Terzelsound

 

Meine Musik Teil 1

 

 

    Die Musik habe ich komponiert, arrangiert und gespielt.

12 Videos, etwas warten, be patient

Die Texte stehen unter den Videos

 

 

 

Ralf Buchmüller. Musikinstrumente
Ralf Buchmüller http://terzelgrafie.jimdo.com/meine-musik/

Meine Musikinstrumente

Auf dem Foto fehlt noch:

die Mundharmonikas, die Maultrommeln und das Kazoo.

 

 

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Sagt ein Musiker zu einem anderen:

"Kompostierst du eigentlich immer noch?"

Darauf der andere:

"Du meinst wohl komponieren?" -

"Näh, ich meine, ob du immer noch son Mist schreibst?

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Daß oft die allerbesten Gaben

Daß oft die allerbesten Gaben
Die wenigsten Bewund'rer haben,
Und daß der größte Teil der Welt
Das Schlechte für das Gute hält;
Dies Übel sieht man alle Tage.
Jedoch, wie wehrt man dieser Pest?
Ich zweifle, daß sich diese Plage
Aus unsrer Welt verdrängen läßt.
Ein einzig Mittel ist auf Erden,
Allein es ist unendlich schwer:
Die Narren müssen weise werden;
Und seht! sie werden's nimmermehr.
Nie kennen sie den Wert der Dinge.
Ihr Auge schließt, nicht ihr Verstand:
Sie loben ewig das Geringe,
weil sie das Gute nie gekannt.

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 Text: Christian Fürchtegott Gellert

Musik und Interpretation: Ralf Buchmüller

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                                                    Precious Little Do We

Hier ist ein Text von Donovan Philip Leitch, der auf der Rückseite der LP:
,,What´s Bin Did And Whats Bin Hid" gedruckt ist.
Diese Worte habe ich von Donovan nie gesungen gehört.
Aus diesem Grund, habe ich im Jahre 1967 selbst eine
Melodie dazu geschrieben.

Precious little
Do we
Drink the sun
Kiss the rain
Whisper to the wind
Precious little
Do we
Think with our hearts
And not with our minds
Please teach our children
The real scene
Don´t let them find out
That good can be bad
And bad can be good.
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Veröffentlicht am 17.11.2007

Original Music: Ralf Buchmüller
Words: Donovan Philip Leitch
Record: Audacity
Guitar: Selmer Düsseldorf SD 300
Strings: Augustin blue

ÜBERSETZUNG:

 

Verdammt wenig
Trinken wir die Sonne
Küssen den Regen
Flüstern zu dem Wind
Verdammt wenig
Denken wir mit unserem Herzen
Wir denken zu viel mit dem Verstand
Bitte lehrt unseren Kindern
Die Wirklichkeit

Laßt sie nicht herausfinden

Das Gutes schlecht sein kann

und Schlechtes gut sein kann


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Celemine

Das Lied als Instrumentalstück gibt es auf der Seite, ,,Meine Musik 2"

Ich habe das Stück hier eingespielt mit Audacity.

Hier kommt es recht gut zum Ausdruck, daß das Leben vom Heinrich Heine kein zuckerschlecken war. Als er durch seine Leiden bettlägerig wurde, wurden ihm einige Teufeleien angetan, er konnte sich nur mit dem Mund oder wie man hier hört, mit dem Federkiel zur Wehr setzen.  

                                                                      (Text) Celemine

 Glaube nicht, daß ich aus Dummheit
Dulde deine Teufeleien;
Glaub auch nicht, ich sei ein Herrgott,
Der gewohnt ist zu verzeihen.

Chorus:
Deine Nücken, deine Tücken
Hab ich freilich still ertragen.

Andre Leut an meinem Platze

Hätten längst dich tot geschlagen.

 

Schweres Kreuz! Gleichviel, ich schlepp es!
Wirst mich stets geduldig finden -
Wisse, Weib, daß ich dich liebe,
Um zu büßen meine Sünden.

 

Chorus

 

Ja, du bist mein Fegefeuer,
Doch aus deinen schlimmen Armen
Wird geläutert mich erlösen
Gottes Gnade und Erbarmen.

 

 

Chorus

 

In seinem Gedicht, ,,Morphine" schreibt er:

 

Groß ist die Ähnlichkeit der beiden schönen
Jünglingsgestalten, ob der eine gleich
Viel blässer als der andre, auch viel strenger,
Fast möcht ich sagen viel vornehmer aussieht
Als jener andre, welcher mich vertraulich
In seine Arme schloß - Wie lieblich sanft
War dann sein Lächeln und sein Blick wie selig!
Dann mocht es wohl geschehn, daß seines Hauptes
Mohnblumenkranz auch meine Stirn berührte
Und seltsam duftend allen Schmerz verscheuchte
Aus meiner Seel - Doch solche Linderung,
Sie dauert kurze Zeit; genesen gänzlich
Kann ich nur dann, wenn seine Fackel senkt
Der andre Bruder, der so ernst und bleich. -
Gut ist der Schlaf, der Tod ist besser - freilich
Das beste wäre, nie geboren sein.

 

 

(Heinrich Heine)

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Als Ich Soldat War

(Antikriegslied)

http://www.augsburgwiki.de/index.php/AugsburgWiki/BaechlerWolfgang

Sechs Gedichte von Wolfgang Bächler habe ich vertont und interpretiert. Wer mehr über Wolfgang Bächler erfahren möchte, ich habe hier drüber ein Link gesetzt. Weil Wolfgang Bächler in Augsburg geboren wurde, wird er dort auch gewürdigt, ,,Augsburgwiki"

Als ich Soldat war schrieb ich kein Gedicht.
Auf Schmerz und Tod gab ́s nur den alten Reim.
Mir schnitt der Stahlhelm Riemen ins Gesicht.
Und dass ich lebte, wusste ich es nicht?

Die Verse schliefen irgendwo daheim.
Das Blut floss stumm, gerann zu schwarzem Seim.

Als ich Soldat war, schrieb ich kein Gedicht.

 

Als ich Soldat war, sprach ich kein Gebet.

 Die ersten schrillen Kugeln trafen Gott.
Die Stimmen starben, die zu ihm gefleht.
Geruch der Toten hat ihn zugeweht.
Befehle jagten mich in irrem Trott.

In tausend leeren Fratzen hing der Spott.
Und Gott? –
Wir hoffen, dass er aufersteht.
Wir hoffen, dass er aufersteht.
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Veröffentlicht am 08.07.2007
Original Musik 1978: Ralf Buchmüller
Text: Wolfgang Bächler

Foto: Max Brüger

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Verlassenes Schlachtfeld

(Antikriegslied)

Text: Wolfgang Bächler

Stümpfe und Strünke weisen zerschlissen
in die Gefilde erstarrter Gewalt.
Noch sind die Wiesen aufgerissen.
Spuren von tausend wüntenden Bissen
sind in die Äcker eingekrallt,
sind in die Äcker eingekrallt.

 

Wassergefüllte Trichter gähnen,
die in der Erde wie Augen stehn.
Ist es der Tau oder sind es die Tränen,
die auf den wehenden Gräsermähnen
wie zwischen zuckenden Wimpern zergehn?
Wie zwischen zuckenden Wimpern zergehn?

 

Siehst du den Schrei in den Bäumen hängen?
Sieh, wie das Blut aus den Blüten tropft,
wie sich die Wolken in Äste zwängen,
wo sich die Hügel zusammendrängen!
Horch, wie der Wind an die Kreuze klopft,
horch, wie der Wind an die Kreuze klopft!

 

Stimmen der Toten furchen die Lüfte.
Sieh, wie der Himmel die Bläue schluckt!
Helle des Tags versinkt in die Grüfte,
dicht an des Berges zersprungene Hüfte
haben sich angstvoll die Dörfer geduckt,
haben sich angstvoll die Dörfer geduckt.

 

Hörst du die Halme leise schauern,
dort, wo die Erde noch Blumen trägt?
Siehst du den Blitz in den Wolken lauern?
Horch wie der Donner gegen die Mauern
wachsender Horizonte schlägt,
wachsender Horizonte schlägt!

 

Vögel taumeln wie Mücken und beben
saugend in Falten des Erdengesichts,
bis sie die Flügel des Sturmes heben.
Siehe, sie tragen einsam das Leben
brausenden Flugs in die Hallen des Lichts,
brausenden Flugs in die Hallen des Lichts.
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Veröffentlicht am 08.07.2007
Original Musik: Ralf Buchmüller
Text: Wolfgang Bächler
Foto: Max Brüger

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Jugend Der Städte (Auf Den Balkonen Des Lebens)

(Antikriegslied)

                                                                       Text: Wolfgang Bächler

Auf Den Balkonen Des Lebens. Einige Youtube-Nutzer aus den angelsächsischen Sprachgebieten

wollten eine Übersetzung des Textes. Mein lieber YouTube-Freund Hans Niehus,

war so lieb und hat diesen Wolfgang Bächler-Text ins Englische übersetzt.

 

At the end of World War II, Germany lay in ashes, and almost everywere the eye could see there was only debris. The German people, a majority of whom never wanted the Nazi race crimes and the war, had nothing left except their threadbare clothes, misery, and for the lucky ones hope.
Youth of the Cities by Wolfgang Bächler (Originaltitel: Jugend der Städte)


 

Auf den Balkonen des Lebens
stehn wir, hinabgebeugt,
und lauschen, ob uns vergebens,
vergebens die Eltern gezeugt.

 

Wir haben das Blut gerochen,
die schweißige Angst den Haß.
Die Brücken liegen zerbrochen
im trägen, fauligen Naß.

 

Kamine bohren geborsten
hinein ins zerschlissene Grau.
Nur noch die Geier horsten
in ungetrübten Blau.

 

Die Fenster sind eingeschlagen,
durch die wir ins Leben geschaut.
Die Häuser sind abgetragen,
die man um uns erbaut.

 

Die Welt sind für uns die Fassaden,
aus denen das Dunkel grinst.
Die Not zieht über Kaskaden
von Schutt ihr dichtes Gespinst.

 

Es hängen noch manchmal Altanen
mit Blumen verloren im Raum.
Die Schwalben ziehen die Bahnen
wie einst. Doch der lächelnde Traum

 

von Künftigem in den Gesichtern
der Kinder erlischt, wenn es hellt
und mit gierigen nackten Lichtern
der Tag in die Stille gellt.

 

Auf den Balkonen des Lebens
stehn wir, hinabgebeugt,
und lauschen, ob uns vergebens,
vergebens die Eltern gezeugt.
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Veröffentlicht am 08.07.2007

Original Musik,  Interpretation und

Arrangement 1978: Ralf Buchmüller
Text: Wolfgang Bächler
Foto: Max Brüger

We stand bent down

on the terraces of life,
And listen asking, asking,
"did our parents create us for naught?"

 

We smelt the blood,
the sweaty fear, the hate.
Bridges lie smashed in sluggish,
pestilent wet.

 

Fireplaces bore,

burst into the worn gray.
Only the vultures nest
in unblemished, serene blue.

 

The windows are smashed.
Through which, we once viewed Life.
The houses are leveled.
Those, which were built around us.

 

Our world are the facades.
Out of them the dark grins.
Need spins its tight web
over cascades of rubble.

 

Sometimes there remain galleries
with flowers lost in space.
The swallows continue their flights of old.

Yet, the smiling dream

 

In children's faces of things yet
to come, dies by the greedy,
naked light of day and dissipates
in shrill silence.

 

We stand bent down

on the terraces of life,
And listen asking, asking,
"did our parents create us for naught?"

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Übersetzt ins Englische von:

Hans Niehus

 


 

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Die Erde Bebt Noch

(Antikriegslied)

                                                                       Text: Wolfgang Bächler

Die Erde bebt noch von den Stiefeltritten, Stifeltritten
Die Wiesen grünen wieder Jahr für Jahr, Jahr für Jahr.
Die Qualen bleiben, die wir einst erlitten, einst erlitten
ins Antlitz, in das Wesen eingeschnitten, eingeschnitten
In unsren Träumen lebt noch oft, was war.

 

Das Blut versickerte was wir vergossen, wir vergossen
Die Narben brennen noch und sind noch rot, sind noch rot.
Die Tränen trockneten die um uns flossen, um uns flossen
In Lust und Fluch und Lächeln eingeschlossen, eingeschlossen
Begleitet uns vertraut, für immer nun der Tod.

 

Die Städte bröckeln noch in grauen Nächten, grauen Nächten
der Wind weht Asche in den Blütenstaub, Blütenstaub
und das Geröchel der Erstickten aus den Schächten, aus den Schächten,
Und auf den Märkten stehen die Selbstgerechten, Selbstgerechten,
Und schreien, schreien ihre Ohren taub.
break:

Die Sonne leuchtet wieder wie in Kindertagen, Kindertagen
Die Schatten fallen tief in uns hinein, in uns hinein
Sie überdunkeln unser helles Fragen, helles Fragen
Und auf den Hügeln, wo die Kreuze ragen, Kreuze ragen
wächst säfteschwer und herber Wein,
wächst säfteschwer und herb der neue Wein.
wächst säfteschwer und herber Wein.
...........................................................................

Veröffentlicht am 21.07.2007
Original Musik: Ralf Buchmüller
Text: Wolfgang Bächler
zweiter Weltkrieg
Bilder im Video: Bächler und RB und Friedhof in Verdun Frankreich erster Weltkrieg

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Eines Nachts

Text: Wolfgang Bächler

(Mein persönliches Lieblingsstück)

Verschenkt sind die Blumen.
Die Vasen,
sind tief mit vergessen gefüllt.
Verrauscht sind die gelben Ekstasen.
Die Fenster sind wolkenverhüllt.

 

Geruch ist noch da
von den Blättern
der Rosen, die ich zerrieb,
und das Rot, das mir auf den Lippen
und zwischen den Fingern blieb.

 

An der Wand die Kontur
eines Hügels
vom eigenen Schatten gestellt
hinter das Schwarz des Flügels,
den Glanz und die Trauer der Welt.

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Veröffentlicht am 13.07.2007
Original Musik: Ralf Buchmüller
Arrangiert und interpretiert: Ralf Buchmüller
Text: Wolfgang Bächler

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Meer Der Töne

Text: Wolfgang Bächler

Ich stehe einsam  im Meer der Töne.
Die Glocken schwingen durch mich hindurch.

 Ich trinke einsam im Fluß der Zeiten.
Die Spiegel fangen mich schwebend ein.

 Die Nächte fallen gelassen nieder.
Die Nächte heben mich trunken auf.

 Die Sterne stürzen in mich hinein.
Und Sterne brechen aus mir heraus.

 

Mit schmerzender Hand am Buge des Monds
häng ich befreit schräg durch das Nichts.

 Planeten tanzen um meinen Leib.
Die Fernen kühlen an mir herauf.

 Die Feuer brennen an mir herab.
Die Funken sprühen ins Weltall ab.

 Gelächter klimpern, die Schreie zischen
Gebete irren hinauf, hinab.

 

Die Götter wachsen, die Träume wachsen,
die Toten wachsen in mich hinein.

 Mit glühender Faust am Buge des Monds
schwebe ich frei schräg durch das Nichts.
break
Mit glühender Faust am Buge des Monds
schwebe ich frei schräg durch das Nichts.

Schwebe ich frei schräg durch das Nichts.
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Veröffentlicht am 21.07.2007
Original Musik 1978: Ralf Buchmüller
Text: Wolfgang Bächler
Originaltitel: Schräg im Nichts
Bilder: Wolfgang Bächler und RB

 

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Wolfgang Bächler über sich: "Ich bin ein Sozialist ohne Parteibuch, 
ein Deutscher ohne Deutschland, ein Lyriker ohne viel Publikum ...
kurzum ein unbrauchbarer, unsolider, unordentlicher Mensch,
der keine Termine einhalten und keine Examina durchhalten kann
und Redakteure, Verleger und Frauen durch meine Unpünktlichkeit
zur Verzweiflung bringt."
Schreiben diente Bächler, wenn er zwischen seinen Depressionen Worte fand,
auch als Selbsttherapie.

Auszug aus Augsburgwiki

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Summa Summarum (Eine Kleine Stellung)

Eine Kleine Stellung ein kleiner Orden
fast wär ich auch mal Hofrath geworden.
Ein bißchen Namen ein bißchen Ehre
´ne Tochter geprüft ein Sohn im Heere.
Mit siebzig ´ne Jubiläumsfeier
Artikel im Brockhaus und im Meyer.
Altpreußischer Durchschnitt.
Summa summarum
es dreht sich alles um Lirum, larum,
um Lirum larum Löffelstiel,
alles in allem, es war nicht viel.
(Text: Titel, Summa summarumTheodor Fontane)

 

Veröffentlicht am 12.10.2014

Musik, Gesang, Arr: Ralf Buchmüller

Text: Theodor Fontane

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Verdammter Sonntag

Veröffentlicht am 10.08.2014

Musik, Text, Arrangenent, Interpretation, 1974, Fotos: Ralf Buchmüller
Zu diesem Thema kam ich, weil mir, ein mir bekannter Filialleiter aus Essen-Holsterhausen,
mir sein Problem erzählte, er sagte:

,, Wenn ich könnte, ich würde auch am Sonntag arbeiten gehen, was soll ich denn zu Hause?"

Verdammter Sonntag

 

Es ist wieder Sonntag und ich sitz in meinem Zimmer

Ungeduldig wart ich, dass der Tag vorüber ist

Jeder Sonntag ist der Selbe, denn ich warte immer

Wo man bei seiner Arbeit all das Andere vergisst.

 

Chorus:

Erschreckend schwarz für mich, sind des Kalenders rote Zahlen

Erschreckend schwarz für mich, ist ein jeder Feiertag.

 

Ich hab dann bei der Arbeit Unterhaltung mit Kollegen

Und in der Pause spreche ich mit der Kantinenfrau

All die Leute sind mir vertraut und ich kann mich frei bewegen

Es ist nicht wie der Sonntag, so einsam und so grau.

 

Der Sonntag ist der Tag, der es mich fühlen lässt

Dass vierundzwanzig Stunden lang, kein Mensch an mich denkt

Denn der verdammte Sonntag, den hass ich wie die Pest

Weil keiner da ist der mir, ein paar Minuten schenkt.

 

Das ist der Grund warum ich, sechs Tage in der Woche

Nicht nur für das verdammte Geld, bei meiner Arbeit bin

Der Sonntag hat nur eine Arbeit, wenn ich für mich koche

Und weil´s für mich alleine ist, hat auch dieses nicht viel Sinn.

 

Wenn ich Sonntags dann zur Stadt geh und die Straßen so durchquere

Sind die Geschäfte zu und ich bin dort ganz allein

Und ich spüre wie ich all das, Drum und Dran begehre

Und ich kämpfe mit mir selbst, um mit dabei zu sein.

 

Raff ich mich dann auf und zieh mit im Strom der Leute

Habe ich noch Hoffnung, dass das Leben dort beginnt

Doch es bot sich keiner an, weder gestern oder heute

Es sind nur Menschen die, mit sich selbst beschäftigt sind.

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Musikbearbeitung

Meine Musik bearbeite ich seit dem Jahre 2000 immer mit dem kostenlosen Audioeditor ,,Audacity“.

Natürlich gibt es bessere Programme zur Audiobearbeitung, man muß dann aber sehr tief in die Tasche greifen. Hier kann man es downloaden.                   

Audacity ist sehr umfangreich, wenn man es nutzt und man braucht irgendwann Hilfe, so wird man mit diesem Link schon weiterkommen.                                                    

Wer Audacity installiert und die Töne im MP3-Format abspeichern will,

braucht noch zusätzlich ein Patch, welches man sich auch kostenlos herunterladen kann. LAME heißt dieser Codierpatch.                                    ↓

Nutzt man Audacity das erste Mal und will MP3s speichern,

reicht es noch nicht, dieses Patch "LAME" auf der Festplatte zu haben,

man muß Audacity nur einmal zeigen, wo dieses Patch auf der Platte zu finden ist, damit wäre dann aber alles erledigt.

Die Einrichtung lohnt sich, ich wünsche allen die es nutzen viel Spaß damit.

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Vor dem Jahr 2000 konnte ich kaum von Musikbearbeitung sprechen.

ca. 1969 nahm ich meine Musik mit einer Uher Variocord 263

und mit der Uher Royal Maschine auf,

beides 4 Spur Tonkopfträger.

Als Zubehör hatte ich noch zwei Uher Mikrofone

ein Dynamisches Mikrofon M 534 und M 516.

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TERZELSOUND

Ralf Buchmüller http://terzelgrafie.jimdo.com/meine-musik/
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Mir etwas von der Seele schreiben.

Ein paar Sätze in Sachen ,,Kunst“.

Ob bildnerische Gestaltung oder Musik, 

ich muss mich immer wundern, dass es Menschen gibt,

die die Menschen und die Presse begeistern können,

obwohl sie nichts können.

Doch, sie können schon was,

sie können überzeugen und begeistern,

jedoch nicht mit ihrer Kunst. (Wie, weiß ich auch nicht.)

„Des Kaisers neue Kleider“ beherrschen sie perfekt.

Es gibt davon mehr als ich hier erwähne,

jedoch fallen mir zwei auf jeden Fall ein.

Pierre Boulez und Joseph Beuys.

Wer die ,,Werke“ vom Joseph Beuys mal gesehen hat

wird mich sicher verstehen.

Der wurde auch noch Professor an der Kunstakademie in Düsseldorf.

(Wenn man nichts besseres vorweisen kann?)

 Es wird eine Schule in Düsseldorf nach ihm benannt

und eine Straße am Rheinufer, außerdem gibt es hier ein Denkmal

und bestimmt noch einige andere Ehrungen.

Hätte man seine ,,Werke" in einem Kindergarten präsentiert,

so hätte man ihn als Scharlatan entlarvt.Was hätte das Kind gesagt:

,,Wieso, der Kaiser ist doch völlig nackt."

Das Volk weiß es und setzt die Parade fort.

Heinrich Heines Denkmal von Ernst Herter, sollte zu seinem

100. Geburtstag in Düsseldorf eingeweiht werden,

das war 1897, jedoch lehnten die Stadtväter in Düsseldorf das ab,

dafür wurde es 1899 in New York Bronx aufgestellt und gewürdigt.

Düsseldorf stellte erst 1981 ein Denkmal vom Heinrich Heine auf.

84 Jahre später! Was soll das?

1965 wurde die Universität in Düsseldorf gegründet

aber erst seit 1988 heißt sie Heinrich-Heine-Universität.

23 Jahre später! Was soll das?

Aber ein ,,Möchtegernkünstler“ wie Joseph Beuys,

wird hier in Düsseldorf an allen Ecken und Kanten gewürdigt.

 

 Im Januar 2016 verstarb der französische Musiker und

 Dirigent Pierre Boulez. Er wird so hoch geehrt, dass man meinen könnte

 er hieße Leonard Bernstein. Hat mal jemand seine Kompositionen

 gehört? Wenn ja, so möchte ich wissen, was das auch nur annähernd

 mit Musik zu tun hat. Der hätte nicht einmal die Qualität von

 „Hänschen Klein“ oder „Fuchs du hast die Gans gestohlen“  komponieren können.

 Ich glaube, dass viele Menschen als Kind,

 nicht das Märchen von Hans Christian Andersen:

 „Des Kaisers neue Kleider„ erzählt bekamen.

 Lehrreiches Märchen.

 (Zivilcourage hat man oder auch nicht.)

 (Ralf Buchmüller)

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Erbarmen für manche Künstler?

Mit manchen Kommentaren von mir, mache ich einige Künstler schlecht,

obwohl ich sie gar nicht schlecht machen möchte.

Es ist nur so, dass ich einiges nicht so richtig verstehe.

Ich mache hier auch keinen namhaft, weil ich davon überzeugt bin,

dass dem Einen oder Anderen, durch meinen Denkanstoß,

selbst einige Künstler einfallen, die zu dieser Kategorie zählen.

Sie werden häufig im Radio oder TV präsentiert,

bekommen dort lange Interviews und man spricht mit ihnen

als seien sie Mozart, Beethoven oder Chopin,

obwohl sie kaum drei Sätze geradeaus sprechen können.

Man hört und sieht dem ,,Künstler“ an, dass er sich

nach 40 Jahren noch keinen Zentimeter weiter entwickelt hat.

Jedoch bekommt er von manchen Medien eine riesige Laudatio.

Wer ist so gnädig und bezahlt diese Werbung? Warum ist das so?

Gibt es wirklich bei manchen Medien so etwas wie

eine Mitleidsshow?

Dann werden manche gewürdigt, weil sie 1970 einen Hit

auf  Platz 5 in den Charts hatten.

Der eine oder andere Musiker macht 5-10 Jahre gar nichts,

legt sich auf die faule Haut, verpulvert die Kohle,

trillert danach ein neues, naives Liedchen und kommt groß raus.

Reicht es schon aus, einen gewissen Namen zu haben, ohne

Qualitäten zu produzieren?

Nein, ich bin nicht neidisch, ich gehöre ja nicht zu diesen Profimusikern,

ich mache Musik weil es mir höllisch viel Spaß macht

und ich muss mich auch nicht davon ernähren.

Darum finde ich auch meine Kritik objektiver

als würde das ein Profimusiker schreiben,

der das aus einer subjektiven Perspektive sehen würde.

 

 

 

 

http://terzelgrafie.jimdo.com/   Ralf Buchmüller
Mein Lieblingsinstrument, Bechsteinflügel, Ralf Buchmüller http://terzelgrafie.jimdo.com/meine-musik/

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Kommentare: 1
  • #1

    Jean Paul (Sonntag, 03 Januar 2016 18:03)

    Sounds great! I wish I knew what the words are in english. Jean Paul